Hot Pants Road Club
Fallen wir gleich mit der Tür ins Haus – der Hot Pants Road Club setzt im Herbst 2008 frische Akzente: Einerseits startet Ende Oktober die Tour mit dem europaweit einzigartigen Hot Pants Road Club´s Grand Funk Orchestra. Die Stammbesetzung bekommt Zuwachs: Acht der versiertesten Bläser Österreichs verstärken das renommierte Musiker-Kollektiv, ein 16-Mann starkes Sound-Gewitter sondergleich und eine mitreißende Show erwarten die österreichischen Musikliebhaber. Gleichzeitig veröffentlicht der Hot Pants Road Club ein überraschendes Remix-Album, das den gewachsenen, bekannten Sound der Band gehörig durchwirbelt.
Kennern, Könnern und Kritikern ist dieser ganz spezielle Club zweifelsohne ein Begriff. Oder ist im Begriff, ein Begriff zu werden. Begriffen? Seit sechzehn (!) Jahren sorgen die acht Profimusiker in Österreich und über die Grenzen hinaus für Furore. Hundertschaften treuer Fans folgen der Formation rund um die Frontmänner Andie Gabauer und Christian Roitinger von Konzert zu Konzert. Die Band – und das behaupten langjährige Szene-Beobachter im Gleichtakt mit Journalisten und Musiker-KollegInnen – gehört zu den besten Live-Acts im Umkreis einiger hundert Kilometer. Für´s Erste eine ansehnliche Bilanz.
Warum blieb der HPRC – um an dieser Stelle leger die gängige Abkürzung des Bandnamens einzuführen – dann bislang vergleichsweise unter Wert geschlagen? Sagen wir so: Die Formatierung der österreichischen Medien- (und insbesondere Radio-)Landschaft begünstigt es, die Club-Fauteuils im Schlagschatten des Standard-Mobiliars zu lokalisieren. Sprich, man saß und sitzt gerne zwischen den Stühlen. Für Ö3 zu funky und progressiv, für FM4 zu traditionsbewusst und lange am Markt, für Ö1 und den Rest vom Fest zu exotisch. Dem potentiellen Hörer ist derlei mit gutem Grund egal, Hauptsache, der Stoff fährt ins Hirn und in die Beine.
Tatsächlich liegen insbesondere Funk, R’n’B und Soul dem HPRC am Herzen. Und im Blut. Das durften Gabauer & Co. bis dato bei hunderten von Live-Shows, im Rahmen unzähliger Festivals in und um Österreich und als Support internationaler Stars wie Maceo Parker, Al Green, Dr. John, Lionel Richie und The Commitments unter Beweis stellen. Sechzehn bewegte Jahre, acht CD-Veröffentlichungen, zwei Live-Alben.
Nun setzt der HPRC frische Akzente, und dies mit Nachdruck und gleich an mehreren Fronten. Einerseits gibt es das – schon zahlenmäßig beachtliche – Großprojekt Hot Pants Road Club´s Grand Funk Orchestra (HPRC´s GFO). Quasi ein megalomanischer Ableger des HPRC. Sechzehn (!) Leute auf der Bühne verantworten ein Sound-Gewitter sondergleich (u.a. mit neuen Songs) und geben dem ideellen und personellen Kern so einen ganz neuen Drall und Kick. Und, gewiss, es ist kein Zufall, dass die Live-Premiere dieses Unterfangens im Herbst 2008 stattfindet.
Denn gleichzeitig wird beim kick off der Orchestra-Tour das erste Remix-Album, „saint here & remixed”, in der langen Karriere der Band präsentiert. Das Doppel-Album (saint here – the original & hprc – remixed) bringt die beiden letzten, von Kritikern abermals sträflich unterschätzten Opera („hot”, 2001/„saint here”, 2007), auf Hochglanz. Diese Image-Politur soll eine Neu-Positionierung ermöglichen, die den HPRC näher an die nationale und internationale Connaisseur-Gemeinde heranführt. „Mag sein, dass historisch einiges schief gewachsen ist in Sachen Hot Pants Road Club”, so Frontman Andie Gabauer. „Allein der Bandname hat viele Kritiker jahrelang auf die falsche Fährte geführt – wobei, was spricht gegen Sexyness, sofern sie nicht abgeschmackt ist? Anyway: es ist nie zu spät, ein Bild zurecht zu rücken. Und die Vehemenz und Konsequenz, mit der wir das anpacken, hat Respekt und Beachtung verdient.”
Ein radikaler Kurswechsel? Nur bedingt. Eher eine Schärfung, Nachjustierung und Zuspitzung der bewährten HPRC-Formel. Es ist die neue Offenheit, die das eingefahrene Vehikel in andere Sphären und Zusammenhänge schleudert. Wenn Szene-Ikonen wie Parov Stelar, Karl Möstl, I-Wolf, Albin Janoska oder Erdem Tunakan dem aktuellen Repertoire des HPRC bislang unerhörte Facetten, Zwischentöne und Wendungen abringen. Und die Tracks bisweilen so kneten, zwirbeln und elektr(on)isch aufladen, dass der HPRC nicht nur den traditionellen Funk & Soul Allnighter aufmischt, sondern möglicherweise auch im Heutigen verankerte Underground-Weihestätten wie das „Flex” oder „Fluc” (um Exempel zu statuieren). Wir werden sehen. Wir werden aber auf jeden Fall davon hören.
Nebstbei: Lassen Sie sich ja nicht den direkten Vergleich zwischen Originalen und Remix-Varianten entgehen.
Band
Andie Gabauer (voc, guit, percussions)
Christian „mc boogaloo” Roitinger (voc, trumpet, mc, fx-bass)
Harry Ahamer (guit, voc)
Manfred „Saxy M.F.” Franzmeier (saxophones)
Markus Marageter (keys)
Matt Baumann (bass)
Werner Wurm (trombone)
Manfred Huber (drums)
Konzerte
Hunderte von Shows in Österreich, Deutschland, Italien, Liechtenstein, Ungarn, Slowenien und der Schweiz
Pressestimmen (Auszüge)
„Mit dem neuen Album ‚Saint Here’ kehrt der Club alle seine musikalischen Stärken hervor. Der Funk des Hot Pants Road Club war von Anfang an von jener Spielart getragen, bei dem der sprichwörtliche Funke, der überspringt, sichtbar wurde. Die Konzerte des Musiker-Kollektivs (…) waren ein Erlebnis. Dieses Gefühl des Mitmachen-Müssens lag im hohen Maß an der Energie der Musiker und ihrer sichtbaren und fühlbaren Begeisterung für Funk, Rock und Soul, für Musik eben, die es besonders vermag, zu Herzen zu gehen, die Gefühlswelt zu treffen. Und der Spaßfaktor tat sein Übriges dazu, dass Andie Gabauer, Christian „Boogaloo” Roitinger & Co. Begeisterung ausgelöst haben. … Und sie pfiffen für die neuen zehn Songs auf alle Vorgaben, die die formatierte Musikindustrie serviert. … Faktum ist, dass der Hot Pants Road Club schon sehr lange nicht mehr so frisch und überzeugend agiert hat. … Den acht Musikern ist es gelungen, sich selbst neu zu finden, eigene Vorlieben auszuspielen und allen Einflüsterern und Besserwissern mit ‚Saint Here’ zu sagen: ‚Wir wissen, was wir wollen – und wir tun es auch.’ Das Publikum dankt. Mit Sicherheit.”
(OÖ Nachrichten, „Was ist los?”, 4. Mai 2007)
„‚Das Publikum im Metropol ist immer ein spezielles – zuerst hatte ich Bedenken, weil wir in der Kulisse von Müllers Büro spielen mussten, aber das hat letztendlich nicht abgelenkt’, sagte Christian „Boogaloo” Roitinger.
Der Sänger und Musiker präsentierte mit seinen sechs Hot Pants Road Club-Kollegen gestern den neuen Longplayer ‚Saint Here’, der seit Freitag im Handel ist. Das Material funktioniert aber nicht nur live. Der Truppe gelang es, die Bühnenenergie ins Studio zu übertragen.”
(ORF-Teletext, 7. Mai 2007)
„Früher wollte man den Hot Pants Road Club eher live als auf Platte erleben. Doch ‚Saint Here’, das neue Album der österreichischen Funkateers, will man einfach nur immer wieder hören. … Die Platte groovt nämlich – wie wir Fachleute sagen – wie die Sau. ‚Als wir nach unserer Kreativpause wieder zusammenkamen, wollten wir die Magie des Augenblicks, das Hier und Jetzt einfangen, daher auch der Titel’, … ‚Wir haben keine Konzessionen an irgendwelche Trends gemacht, sondern einfach unseren musikalischen Jugendlieben freien Lauf gelassen.’ (Matt Baumann, Anm.) Und das war gut so. ‚Saint Here’ mischt absolute Funk-Hämmer mit Mitsing-Liedern, kurze Instrumental-Nummern mit epischen Groove-Monstern – und erinnert in seinen besten Momenten an selige Fusion-Zeiten à la Billy Cobham oder den guten alten George Clinton. Und genau deswegen muss es Funk immer geben.”
(Peter Hiess, Wiener, Mai 2007)
„Während die großen Musiksender von den ‚neuen Österreichern’ belagert werden, handelt es sich beim Hot Pants Road Club um echte ‚alte Hasen’. Seit 15 Jahren gehört die Formation zu den sehenswertesten Liveacts Österreichs. Eine Qualität, die sie unter anderem als Aufheizer beim Pink-Konzert auf der Burg Clam ausspielen können.” (networld.at)
„… Und für Hitze hat die Elf-Mann-Band ja sowohl auf Platte als auch (und besonders) bei ihren Live-Konzerten mit hochenergetischem Soul und Funk heimischer Machart bisher noch immer gesorgt. Schlicht und einfach ‚Hot’ haben die österreichischen Soul- und Funkexperten ihr neues Album genannt. Es ist das vierte Werk des Hot Pants Road Club. Ein Erstling ist ‚Hot’ trotzdem geworden. Nicht zuletzt, weil es in völliger Eigenregie der Band entstanden ist. Lud man sich früher gerne prominente Gastmusiker oder –produzenten ins Studio (z.B. James-Brown-Begleiter Fred Wesley, Bobby Byrd), so nahm der HPRC nun erstmals alles in die eigenen Hände.
Statt bewährtem Liedgut aus der Soul-Geschichte finden sich auf ‚HOT’ 13 Eigenkompositionen. Arrangiert, aufgenommen und produziert wurde ebenfalls im Alleingang. ‚Wir hatten zwar Angebote von verschiedenen Produzenten, aber es war nie das, was wir uns vorstellten’, so Bassist Matt B. ‚Also haben wir beschlossen, alles selber zu machen. Das Ergebnis sind dafür zu 100 Prozent wir.’ Und das heißt: 100 Prozent ‚funky stuff’. Der Soul ist ein wenig in den Hintergrund getreten und hat – wie Album-Design und Band-Outfit in schillernden 70ies-Farben verraten – dem Funk der alten Schule Platz gemacht. ‚Im Lauf der Zeit ist einfach Groove immer wichtiger geworden.’ Wie man hört. Gegroovt wird auf ‚Hot’ (wie gewohnt) vom ersten bis zum letzten Ton, darüber schmettern die bewährt satten Bläsersätze, die – Earth, Wind & Fire sei Dank – immer ausgeklügelter ausfallen, ohne ihre Eingängigkeit einzubüßen.
Die Mission des HPRC soll trotz der neuen Eigenständigkeit auch künftig die gleich bleiben. ‚Wir sind zuallererst eine Live-Band und wollen als solche vor allem eines: unterhalten.’ Man darf es also getrost glauben: Es wird heiß.
(Salzburger Nachrichten, 17. April 2001)
„Wenn diese Herren unangemeldet auf einer Party auftauchen, sollte man sie nicht abweisen: Der Hot Pants Road Club, kurz HPRC, hat stets ein umfangreiches Repertoire an hitzigen Funk-Stücken im Gepäck, die fröhliches Abtanzen garantieren. … Die oberösterreichischen Musiker, die für ihr Bemühen um die Funk- und Soul-Tradition schon von Großen des Genres wie Maceo Parker Respekt ernteten, präsentieren sich dabei nicht mehr in ihren zum Markenzeichen gewordenen schwarzen Anzügen, sondern in einem neuen, knalligen Outfit. ‚Wir wollten von diesem leidigen Vergleich mit den Blues Brothers wegkommen’, …
Mit ‚Hot’ wollen die funkigen Österreicher nun auch den Sprung auf den deutschen Musikmarkt schaffen. Der Plattenvertrag mit dem österreichischen BMG-Label hätte diesen Schritt kaum ermöglicht, und so stiegen HPRC auf eine deutsche Independent-Firma um. ‚Es ist eines unserer erklärten Ziele, den Stellenwert, den wir in Österreich haben, auch in Deutschland zu bekommen’, so Baumann. Hier zu Lande konnten sich HPRC vor allem mit ihren Live-Shows einen Namen machen. Sie setzen dabei auf straff gespielte Funk-Grooves, markante Bläsersätze und die Bühnenpräsenz der beiden Frontmen Andi Gabauer und Christian ‚Boogaloo’ Roitinger. ‚Das Wichtigste ist, dass es abgeht’, meint Baumann, ‚wenn du von der Bühne schaust und die Leute dich breit angrinsen, dann merkst du, dass du deine Sache richtig machst.’”
(Kurier, 22. April 2001)
„Man hätte es sich durchaus einfacher machen können. Vor drei Jahren zumindest schien es, als sei der Fahrplan des ‚Hot Pants Road Club’ für alle Zeiten festgelegt. Die Band war das erklärte Soul- und Funk-Wunderkind der Nation und begeisterte vom Jazz-Club bis zum Donauinselfest mit einer explosiven Mischung aus Soul-Klassikern und Selbstgemachtem. Mit einem einstimmigen ‚Ja!’ hatten längst alle Kritiker die selbst gestellte Frage beantwortet, ob das denn überhaupt möglich sei, eine österreichische Band und Soul? Die Glaubwürdigkeit ihres Unternehmens untermauerte die Band konsequent, indem sie sich beachtliche Namen der Pop-Geschichte als Gäste und Mentoren gewann. Der HPRC tourte mit Maceo Parker, und stand auch mit den James-Brown-Weggefährten Fred Wesley und Bobby Byrd im Studio und auf der Bühne.
Auf ‚HOT’, dem vierten Album des ‚Hot Pants Road Club’, sucht man dagegen vergeblich nach Namen, die ein bequemes Anlehnen am Erbe von Soul und Funk ermöglichen, vergeblich nach respekteinflößenden Produzenten-Credits und vergeblich auch nach Coverversionen von längst erprobten Klassikern. Mit ‚Hot’ hat der HPRC den Sprung in die Eigenständigkeit gewagt, sprich: ausschließlich selbst komponiert, selbst produziert, und in Eigenregie aufgenommen.”
(Jazz Zeit, 05/2001)
„Wer diese elfköpfige österreichische Soul-Combo schon einmal auf der Bühne erlebt hat, weiß, welch gigantische, positive Wirkung sie auf die Stimmung des Publikums hat. Der packende Soul und Funk der 60er- und 70er-Jahre, der sich nur an den Besten des Genres wie z.B. einem der großen Vorbilder der Band, James Brown, aber auch an vielen anderen, orientiert und den sie nicht nur in Coverversionen, sondern auch in eigenen Songs überzeugend in die Gegenwart retten, erhält seine Würze durch unglaublich präzises Setzen der Arrangements und der Musikalität der Beteiligten. Über der immer groovenden Rhythmus-Sektion bestechen natürlich vor allem die rasierklingenscharfen Bläsersätze, für die Earth, Wind & Fire auf ihre Rente verzichten würden. Stilistisch ist die bewusste Entscheidung der Band, alten Soul und Funk mit neuer Aufnahmetechnologie zu reproduzieren und ihn nicht an neue Trends anzupassen, mutig und in ihrer Beharrlichkeit liebenswert. Es wird sozusagen nicht der Geist dieser Musik in neuen Sounds und Ausdrucksweisen wiederbelebt, sondern tatsächlich auch der gesamte (musikalische) Körper. Dafür muss man allerdings in Kauf nehmen, dass das Album in Zeiten von Lo-Fi-Ästhetik, urbanen R`n`B-Beats und wiederauflebender Sample-Manie nicht ganz zeitgemäß und wie ein Außenseiter klingt. Doch das dürfte ja durchaus im Sinne des HPRC sein.”
(Libro Journal, 05/2001)
„Die Funksoul Brothers und Sisters vom Hot Pants Road Club grooven wieder. Bereits das vierte Mal tritt diese elfköpfige Formation aus Salzburg und Oberösterreich an, den Groove ins Alpenland zu holen. Dass dieser sich hier gut macht, beweisen die Herrschaften nun schon seit elf Jahren auf eindrucksvolle Art und Weise. Ganz im Stil amerikanischer Funk-Größen schafft die Band eine äußerst dichte Atmosphäre, die von einer funky Rhythmus-Fraktion getragen wird und von den ausgezeichneten Sängern teilweise veredelt, teilweise kontrapunktiert wird. Die Vorbilder sind eindeutig in den 60ern und 70ern der schwarzen Musikszene der USA zu finden. ‚My Queen’ etwa lehnt sich stark an den legendären War an, ‚Earth, Wind & Hot Pants’ verbeugt sich namensmäßig vor der einstmals großen Soulband, und dass Großvater James Brown aus so gut wie jedem funky Ton herauszuhören ist, kann natürlich kein Fehler sein. Vermisst jemand die Eigenständigkeit? Zu Recht, denn auch wenn alle 13 Songs von ‚Hot’ Eigenkompositionen sind, so ist der HPRC trotzdem keine Band, die innovative Neuerungen in die schwarze Musiktradition einbringen will (das wäre ja auch höchst vermessen), sondern einer der heißesten Funk-Soul-Acts Österreichs.”
(Concerto, Nr. 2/2001)
„Hiermit schlägt das elf Mann starke Soul- und Funk-U-Boot aus Österreich – innerhalb von neuen Jahren – zum vierten Mal zu! Und das nicht zu lendenlahm! Johnny Guitar Watson, James Brown, Earth, Wind & Fire und Co. lassen grüßen! Anspieltipp: ‚She´s My Queen’. Empfehlung ‚fürs Runterkommen mit Gänsehautrücken’: ‚Something Special’ oder ‚Whenever You´re Down’.”
(Rennbahn Express, Mai/2001)
„Die Tuba des Hünen Jon Sass gibt den Takt vor. Die Mitglieder des Hot Pants Road Club marschieren dahinter und lassen Ivan Neville ‚iko iko’ singen. Außergewöhnlich? Ja, wenn das ganze inmitten des Publikums stattfindet.
Das Finale der ‚soul explosion 99’, die Dienstag Abend den Posthof zum Brodeln brachte, war glorreicher Höhepunkt einer 2 1/2-ständigen Demonstration von Klasse und Spielfreude. Längst hat es sich herumgesprochen, dass der HPRC sein Geld wert ist. So folgen mittlerweile Hundertschaften der Band, die mit dem Gesetz bricht, dass österreichische Musiker zum Nichtstun verurteilt sind. Sänger Andie Gabauer und seine Gefolgsleute leben die Musik, die sie spielen. Funk und Soul ist kein Etikett, das sie sich an die Brusttasche heften. Das Gefühl für die tiefen Wurzeln der Musik, die so rasend schnell in die Beine fährt, haben sie – und sie tragen es zur Schau. Perfekt inszeniert in einer echten Show. Alltag vergessen, Frust raus, hier ist gute Stimmung garantiert. Die mitreißende Show macht vergessen, woher die Protagonisten auf der Bühne kommen. Neville, der Mann mit dem klingenden Namen aus New Orleans, und Jon Sass sind im Kollektiv des Road Club ganz normale Musiker, auch wenn es nicht normal ist, dass man sie zu einer gemeinsamen Session auf die Bühne bringt. Die Brüder des Soul sind eine Offenbarung. Sie geben denen Hoffnung, die im Pop-Mainstream unterzugehen drohen. Und sie nähren das Gefühl, dass Technologie nicht alles ist. Das Millennium naht, aber Soul und Funk werden weiterleben. Weil es Musiker gibt, die ihr Herz dafür ganz offen tragen. Danke, Hot Pants Road Club.”
(OÖ Nachrichten, 23. September 1999)
„Hot Pants Road Club als Stimmungsmacher –
wer nicht wußte, daß die Truppe aus Österreich kommt, der hat sich gedacht, daß Lionel Richie den Hot Pants Road Club aus Amerika als Stimmungsmacher mitgebracht hat. Die Herrschaften agierten auf der Bühne der Wiener Stadthalle so professionell, daß die rund 8000 Fans des US-Entertainers sogar ihrer Aufforderung nachkamen, mitzuklatschen und mitzusingen.”
(ORF-Teletext, 17. Dezember 1998)
„… ganz im Gegensatz zur österreichischen Soulfunkband Hot Pants Road Club, die den Abend eröffnete. Ein bisschen brauchte das Publikum, aber dann kapierten die meisten, daß hier die Groove-Post abgeht. Von Richies Kombo hielt da nur Sheila E. mit …”
(Salzburger Nachrichten, 17. Dezember 1998)
„… Der Funke sprang hingegen beim heimischen ‚Hot Pants Road Club’ im Vorprogramm (der Commitments Anm.) über. Andie Gabauer hat den Soul und den Funk. Fazit: Der Aufheizer war eigentlich der umjubelte Hauptact.”
(OÖ Nachrichten, 5/96)
„… Daß Party-Stimmung aufkommt, liegt sicherlich erst in zweiter Linie am musikalischen Können der ‚heißen Hosen’, vorrangig ist dafür wohl verantwortlich ihre Begeisterung an der Musik, am Feiern und am Sich-Präsentieren, der man sich als ‚Normalsterblicher’ einfach nicht entziehen kann.”
(Traunsteiner Wochenblatt, 4/96)
„… Sie überzeugten mit Jazz-Funk, der dem Publikum in die Beine ging und legten Power-Entertainment an den Tag, das begeisterte.”
(Lichtensteiner Volksblatt, 8/95)
„… Ein brodelndes Soul/Funk-Süppchen aus Salzburg, wie man es nicht für möglich gehalten hat. Groove ist angesagt und Groove wird gegeben …”
(Andere Töne, 3/94)
„… Die 10-köpfige Funk`n`Soul-Band ist die schnittigste Groove-Maschine Salzburgs, ohne dabei den Funk auch nur einen Takt lang an irgenwelche Jazz-Fusion-Spielereien zu verraten. Die höheren Weihen haben sie dann auch auf ihrer phänomenalen Mini-CD ‚lifetime’ (u.a. mit einer der weltbesten Coverversionen von Jimi Hendrix´‚Fire’) vom James Brown-Sideman Fred Wesley bekommen, der bei zwei Nummern den Club tatkräftig unterstützt.
… Legendär auch die Live-Performance. Da ist Party angesagt und kein augenzwinkerndes Verstecken hinter dunklen Sonnenbrillen ist nötig um fehlende funky Grooves mit peinlichen Witzigkeiten zu kaschieren. Die coolste Funk-Combo Salzburgs. Dig That Groove Thang!”
(Ultimo, 2/94)
„… Hier ging es um energiegeladenen, stampfenden und schweißtreibenden Soul mit scharfen Bläsersätzen in der Tradition des Stax-Labels oder von James Brown, der das Kondenswasser von den Wänden tropfen ließ … Soviel Schweiß, wie bei diesem Konzert, dürfte im KiK selten zuvor geflossen sein.”
(Rieder Magazin, 1/94)
„… Jedenfalls bewies der ‚Hot Pants Road Club’ – auf Tonträger wie auch live – wieder einmal, daß auch weiße Epigonen nicht nur blasse Abbilder ach so urtümlich schwarzer Musik schaffen, sondern durchaus an die Ausdruckskraft der Vorbilder anknüpfen können.”
(Salzburger Nachrichten, 1/94)
Diskografie
Lifetime (1993/Spray/BMG)
Live … (1996/Spray/BMG)
Gimme Good Lovin (EP/1998/Spray/BMG)
HPRC (1998/Spray/BMG)
Hot (2001/Deshima Music/Inakustik/Musica/K-Tel)
Live For The Moment (2002/Charity Single/BMG)
Espescially Tonight Live (2003/Pate Records/Ixthuluh)
Saint Here (2007/Pate Redords/Edel)
saint here & remixed (2008/fm music/Hoanzl)
Referenzen (Auszug)
Clubs
A-Wien: Metropol, Porgy&Bess, Orpheum, Planet-Music, Havanna, Sunshine, BA-Halle
A-Purkersdorf: Nikodemus
A-Graz: GMD, Orpheum
A-Linz: Posthof, Brucknerhaus
A-Timelkam: Mosquito
A-Salzburg: Rockhouse, Szene, republic, ARGEkultur
A-Innsbruck: Hafen, Treibhaus
A-Dornbirn: Conrad Sohm, Altes Kino Rankweil
D-München: Schlachthof, Nightclub Bay, Hof
D-Nürnberg: Hirsch
D-Passau: Zeughaus, Redoute
D-Chiemsee: RootsClub
D-Amberg: Neodrom
D-Frankfurt: Südbahnhof
D-Pfarrkirchen: Club Boogaloo
CH-Krummenau: Kraftwerk
CH-Baden: Halle36
CH-Luzern: Schweizerhof
HUN-Budapest - A38
Events & Festivals
A-Speed-Surf-Competition Zicksee '93-'96
A-Snowboard World Pro Tour '94/95
A-Daviscup-Clubbing Graz '94
A-Jazzfest Wien '94 '99 '00 '08
A-Life-Ball '95 '01 '02
D-Bayerischer Rundfunk - Radltour '95
FL-Little Big One Liechtenstein '95
A-Int. Musikfest Waidhofen/Thaya '96 '98 '01
D-Sternenzelt Bad Reichenhall '97
A-Linz-Fest '97
A-Swatch-Soulcity-Snowboardevent Wien '97
D-Come Together-Festival Grassau '97 '98
A-Harley-Davidson-Meeting Faak am See '98
A-Jazz Over Villach '98
A-Ö3-Weltcup-Party Semmering '98
A-Ö3-Weltcup-Party Schladming '99
A-Nordische Ski-WM Ramsau '99
A-Donauinselfest Wien '99 '01 '02 '07
A-Groovequake Wiesen '99
A/D/CH-Soulexplosion-Tour '99
A-Superbowl-Party Wien '00
A-Stadtfest-Wien '00 '03 '05
A-Pop4Kidz Wiener Stadthalle '00
CH-Rose d' Or-Luzern
A-Together2000 Wien - Ronacher
A-Hauptstadtfest St. Pölten '01
A-Kronehit Stadtfest Linz '01
D-Int. Funkausstellung Berlin '01
D-Musical-Dome Köln - SaturdayNightFever AS
D-Venus-Award Berlin '01
A-Puma-Originals-Tour '02
A-Life-Ball Eröffnung am Rathausplatz '02
A-Kronehit Open-Air Piberstein '02 (w/ Zucchero, …)
A-Elite-Modell of the year Wien '02
CH-Blue Balls Festival Luzern '02
A-ORF-Top-Spot Gala Wien '03
Companies
88,6 Der Musiksender, ai informatics, Antenne Wien, Austria Tabakwerke, Bayerischer Rundfunk, Bene Büromöbel, Coca Cola, Demner Merlicek & Bergmann, Goldwell HairCare, Hervis Sportswear, i2 Software, Levis, Libro, Life Radio, Mobilkom Austria, Mohren Brauerei, O`Neill Sportswear, ORF, Hitradio Ö3, Öst. Galerie Belvedere, Porsche Austria, Premiere World, Puma, Radio Wien, Rogner Thermen, Saatchie&Saatchie, Sennheiser, Skoda, Sportmagazin Verlag, Stage&Studio, Telekom Austria, Trummer Bier, Vereinigte Bühnen Wien, VW, Welle 1-MusicRadio, Welser Messe, Westspiel Casinos Duisburg, WIP Sportmanagement
Supports
Lionel Richie, Hot Chocolate, Zucchero, Simple Minds, Ivan Neville, Maceo Parker, Fred Wesley, Bobby Byrd, The Commitments, Al Green, Luther Allison, Marla Glen, Dr. John
Radio
Hitradio Ö3, Ö2 (Wien, Sbg., OÖ, Vlbg., Bgld.), Welle 1 (Sbg., Ibk.), Antenne Wien (Stmk., Ktn.), 88,6 Wien, 92,6 Linz, LifeRadio OÖ
TV
ORF | ZiB 1-3, Treffpunkt Kultur, Seitenblicke, Willkommen Österreich, Confetti TV, Bundesland Heute
Privat | LT1 Linz, ATV, WT1 Wels, Burgenland TV
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