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The Base

CD out now!„15 For The Jukebox” – erhältlich im guten Plattenladen, auf iTunes und anderen gängigen digital stores!

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The Base

Jukebox Heroes
„Hier kommt rohes Fleisch aus den Speakern”, tönt der Sänger ebenso selbstbewusst wie selbst verloren. Gedanken an Tom Waits, Velvet Underground, Lambchop, Pixies, filterlose Zigaretten und eine halbvolle Flasche Whisky stellen sich fast zwangsläufig ein. Ganz ohne Dringlichkeit, vor allem aber bar jeder Aufdringlichkeit. „15 For The Jukebox” erinnert kurz vor Selbstaufgabe allein durch die lakonische Tristesse, die in dieser Stimme liegt, daran, dass es weitergeht. Weitergehen muss.

Vor mehr als einem Dezennium, exakt 1996, entsteht in der steirischen Landeshauptstadt ein neues Musikprojekt. The Base sind Norbert Wally (vocals, guitars), Albi Klinger (bass, guitars, vocals) und Karl-Heinz Miklin jun. (drums, vocals). Drei hörbar begabte Musiker mit einer ebenso hörbaren Portion Lebenserfahrung. Die Presse ist von Anfang an ein aufmerksamer Begleiter. So etwa der „Falter”, Zitat: „Wer Zeilen schreibt wie ‚I thought that I was bright but she was brighter / whenever I was right she was righter’ kann kein schlechter Mensch sein”. D’accord. Dieser Mensch muss aber nahe am Abgrund wohnen. Und darf sich seinen Gefühlen nicht verschließen. Um sich den Songs und ihrer Wirkung auszusetzen, braucht es den richtigen Zeitpunkt. Und die richtige Stimmung. Also …

Dienstagabend. Die Wochenend-Wehen sind fast verschwunden. Das eigene Gesicht blickt seinem Widerpart ungebrochen leer aus dem Spiegel entgegen. Das Gemüt oszilliert zwischen gespielter Fröhlichkeit und zugestandener Depression. Positives mischt sich in die Melancholie vergangener Untaten und unheiliger Exzesse, vermengt alles zu einem Tohuwabohu der Emotionen. Wenn in diesem instabilen Zustand dann Musik wie jene von „15 For The Jukebox” durch das Zimmer geistert, driftet vieles auseinander, was eigentlich zusammengehört. Oder besser nie vermengt worden wäre.

The Base, das ist gefährlicher Stoff für labile Geister. Zerbrechliche Lyrics, zerschrammter Blues, zerschließener Rock’n’Roll, der auf jene Ganglien-Zone abzielt, die seltsam zu pochen beginnt, wenn man an das Vergangene zurückdenkt und feststellen muss, dass man eventuell einst glücklicher war. Punktum.

„15 For The Jukebox”, dieses Quasi-Best Of der Grazer Band, hängt die Songs wie Schaustücke in eine Galerie der bedrohlichen Traurigkeit. Seit dem Beginn der Bandhistorie anno ´96 haben Wally & Co. immer wieder an die Pforte der internationalen Avantgarde geklopft. Die Tür steht ihnen mehr als einen Spalt offen. Durch sie hindurch – und direkt in die Gehörgänge – schleichen die gesammelten Höhepunkte der vier Studio-Alben, die mit neuem Material kombiniert wurden. Der Opener „She She She” ist so ein Song, der vor Fragilität zu implodieren droht, wankend in die Spur zurückfindet, um dann eine ungeahnte Schönheit zu entfalten. Kein Wunder, dass Regisseur Michael Glawogger das dunkle Glanzstück für seinen Film „Contact High” verwendet. Novität und zugleich Wunderwerk nummero zwo ist „Eye Of The Tiger”. Erraten: im Original von Survivor. The Base verpacken den einstigen US-No.1-Einpeitscher für den Boxring zu einem schleppenden, trägen Walzer, der jeder Großstadtgosse näher ist als dem Scheinwerferlicht.

Um die verschiedenen Schaffensphasen von The Base unter einen Hut zu bringen, fehlen schlichtweg die Kategorisierungen. Musikalisch bewegen sich The Base oft an der Grenzlinie zu Country, Folk und gewachsenem Rhythm & Blues. Immer nah am Abgrund balancierend. Oft mit Reue und Einsicht kokettierend, manchmal mit verzerrter Fratze grinsend, haben The Base ausgerechnet mit einer Compilation eine Hommage an das aussterbende Format Album geschaffen. Der Spannungsbogen ist austariert und führt aus dunklen Abgründen der Verzweiflung letztlich doch zurück in die Welt. Von den „Basement Days”, die Sänger und Gitarrist Norbert Wally gemeinsam mit einem Freund tatsächlich in einem Kellerloch verbrachte, um eine verflossene Liebe zu vergessen, zurück zum vergleichsweise glamourösen „Nightlife”.

The Base schaffen die Gratwanderung. Authentisch wird Erlebtes ungeschönt verarbeitet – mehr Schall als Schein wird im dichten Soundgefüge der Grazer gekonnt zu einem Statement mit Eigengravität verarbeitet. Atmosphärisch verortet jenseits von schmierigem Kitsch und überbordender Innerlichkeit, ist „15 For The Jukebox” so klug und mutig, wie Musik sein muss, die selbst vor althergebrachten Schemata und Klischees wie der Tresen-Romantik nicht zurückscheut. Und dennoch weder konservativ noch sentimental ist.

Merke: The Base sind die unbekanntesten Alternative Rock-Stars Österreichs. In und um Graz kennt und schätzt man das Trio hoch. Seit 1996. „15 For The Jukebox”, ein Album, das die bis dato entstandenen essentiellen Songs der Band erstmals zusammenfasst (und auch exklusives neues Material enthält), kann, soll und wird die Jukebox-Heroen auch über den Semmering, eventuell sogar über den Brenner und die Karawanken schleudern. Direkt hinein in das Wahrnehmungs-Radar des aufgeschlossenen Musik-Connaisseurs.

(Text: Bastian Kellhofer)

Band
Norbert Wally (voc, guit)
Albrecht Klinger (bass, guit, voc)
Karlheinz Miklin (drums, voc)

Konzerte
in Österreich, Slowenien, Großbritannien und den USA

Pressestimmen
„Norbert Wally, jener von ‚The Base’, stellt mit dem konzeptiv angelegten Doppelalbum ‚Things To Remember/ Ways To Forget’ nun unter Beweis, dass Männer sowohl Gefühle zeigen, es aber auch ordentlich krachen lassen können. … das Liedgut über Erinnerungsleistungen und Vergessensstrategien ist insgesamt angenehm ungekünstelt, vielseitig, ausgefeilt ohne glatt zu sein. Live darf da der Narziss in dem von Albrecht Klinger und Karlheinz Miklin jun. begleiteten Norbert Wally schon hie und da ein paar Streiche spielen.”
(Martin Behr, Salzburger Nachrichten, 17. Feb. 06)

„The Base sind ein Grazer Rock-Trio, das sich auf seinem neuen Doppelalbum überraschend souverän gibt. … könnten zu einem treuen Begleiter werden.”
(Martin Mühl, Gap, 02/06)

„Das hier vorzustellend neue Werk ‚Things to Remember/Ways to Forget’ gibt sich ruhiger und kombiniert auf zwei Mini-CDs melancholische, Americana-angehauchte Stücke mit – einmal mehr – kraftvollem Rock. EMPFOHLEN!”
(FALTER, Feb. 06)

„Ihr neues, auf zwei formschöne MiniCDs verteiltes Werk ‚Things to remember, ways to forget’ kombiniert Akustisches mit Rockigerem, der stimmungsvolle Grundcharakter fungiert als Bindeglied. Und wer Textzeilen wie ‚I thought that I was bright/ but she was brighter/ whenever I was right/ than she was righter’ intoniert, kann ohnehin kein Schlechter sein.”
(FALTER, 04/06)

„Selbiges lässt sich auch vom neuen Langspieler des Grazer Trios The Base behaupten, einer Band, die an mir bislang vorbeigegangen ist. Umso mehr Freude macht nun ‚Things To Remember, Ways To Forget (The Base/Ixthuluh)’, das kein Album im konventionellen Sinne ist, sondern eigentlich ein Paket aus zwei gut zwanzigminütigen Themen-EPs mit je sechs Stücken. Die Lieder auf der Erinnerungs-CD hat Sänger und Songschreiber Norbert Wally jeweils am Morgen nach langen Streifzügen eingesungen, mit entsprechend rauer, von den Lustbarkeiten der vergangenen Nacht gezeichneter Stimme. … Die zweite CD gehört dem Vergessen und rockt wie nichts Gutes. Monatssieger!”
(NOW!, Feb. 06)

„(K)ein dreckiges Dutzend: Die neue Doppel-CD von The Base ist ein virtuoses Blättern im Songbook der Erinnerung. … Im Leben von Lou Reed gab es auch den einen oder anderen Tag, an dem er nicht nur lachen musste. Gewiss, es ist hypothetisch: Aber bei einigen Songs der neuen Doppel-CD von The Base würde wohl auch Lou der Große noch die Ohren spitzen. … Das Resultat ist … grandioser Independent-Folk-Rock-Blues. Songjuwelen, emotionsgeladen aber absolut schnörkelfrei, intim, fragil, knarrig, getragen von Norbert Wally´s vokaler Virtuosität … Ein famoses Lied-Paket, ideal für die letzte Jukebox vor der Wüste, reich an magischen musikalischen Momenten …”
(Kleine Zeitung)

„Äußerst stilsicher gehen es die Indie-Rock Veteranen auf ihrem quasi konzeptuell angelegten Doppelalbum an. … der Pathos lässig und abgeklärt. Eine Platte für Menschen, die Weltschmerz gerne kosmopolitisch zelebrieren.”
(Megaphon / Grazer Stadtzeitung, 01/06)

„Die zwölf neuen Songs klingen, je nach emotionaler Beschaffenheit auf zwei CDs verteilt, trotz ihrer teilweisen Verschiedenartigkeit und der Einbeziehung von Gästen aus verschiedenen Musikrichtungen immer ganz unverwechselbar nach The Base. Die Faktoren, die sie verbinden, sind die Qualität des Materials, die liebe zum Detail, die Überzeugtheit der Interpretation und nicht zuletzt die unverwechselbare Stimme Norbert Wally´s.”
(Vorarlberger Nachrichten)

„Mit hartem, oft die Melodie führendem Bass, einer gut akzentuierten Gitarre und ebensolchem Gesang, der von einem satten Haudrauf am Boden der Tatsachen gehalten wird, überzeugen die Steirer The Base auf ihrem ausgezeichneten Album ‚Sunday Morning Rituals’.”
(Karl Fluch, Der Standard, 5. Feb. 04)

„… fallen der heimischen Musikkritik zu einer Band wie The Base in erster Linie nur namhafte internationale Vergleiche ein. Bisher genannt (unter anderem): Violent Femmes, Pixies, Lou Reed, Nick Cave, The Jesus Lizard, Nirvana, Roxy Music …”
(Die Presse, 23. April 04)

„Seit 1996 gehören The Base zum Besten Düsteren zwischen Themse und Mur und wie es scheint, haben sie nun ihren Höhepunkt erreicht. ‚Sunday morning rituals’ geht ans Eingemachte. Da halten nur noch Vergleiche mit den Besten her. Etwa Tindersticks oder Nick Cave. Und dann ist da noch dieser geniale Song, der allein schon den Kauf rechtfertigt: ‚Superboy´s better now’. Und wem das nicht genügt, der soll mal in ‚Don´t ask for the truth (on a sunny day)’ reinhören. Wahnsinn.”
(Concerto, 01/04)

„Nachdem man dieses Album gehört hat, wird einem wieder einmal klar, dass man sich um die österreichische Rockszene keine großen Sorgen machen muss. Mit ‚sunday morning rituals’ platziert sich die Grazer Band The Base ganz vorne in der österreichischen Indie-Rock-Szene. Die Songs brettern ordentlich dahin, wobei die Gitarre aber nie ausschließlich zur schweren Waffe in der Hand wird – The Base kennen auch die Zwischentöne und wissen mit ihnen differenziert zu spielen.”
(Skug, 58/04)

„Es gibt wenige Bands, die immer schon dort waren, wo zu einem bestimmten Zeitpunkt gerade alle anderen hinwollen. The Base, das Grazer Trio, das sich das ‚The’ nicht erst nachträglich dazuschwindeln musste, können sicher locker mit der im aktuellen Visions angepriesenen ‚besten New-Rock-Band des Multiversums’ mithalten (welche auch immer das gerade ist).”
(Megaphon)

„hohes, internationales Niveau … Der neue Longplayer legt den bisherigen Veröffentlichungen noch eines drauf, ist Base-typisch wieder geprägt von deren Melancholie, überrascht aber auch mit poppigen Einflüssen. … Norbert Wally´s herausragender Gesang und eine gesunde Portion Zynismus machen das Rocktrio aus der Steiermark zur österreichischen Vorzeigeband …”
(Concerto)

„Wäre diese Album in, sagen wir, London, New York, Manchester, Seattle oder wenigstens Athens, Georgia produziert, es hätte beste Chancen, Aufsehen zu erregen. … Gut sechzig Minuten feine Songs bieten sie, einige kennt man schon von der fabelhaften CD ‚Live unplugged’. … Die Musiker verknüpfen Präzision mit Wärme, Wallys wandlungsfähige Stimme findet für jede Geschichte die richtige Tonlage.”
(Kleine Zeitung)

„Das optimal aufeinander eingespielte Trio The Base braucht keine Vergleiche zu scheuen. Die Songs sind ausgetüftelte, aber nie kopflastige Miniaturen, die gerade im Minimalkonzept von ‚Toasted@TiB – live unplugged’ eine eigene Sogkraft entwickeln. Wer Vergleiche braucht: eine voll taugliche Mischung aus Nick Cave, Lou Reed und Nirvana.”
(Kleine Zeitung, 01/03)

„Ein weiteres Glanzstück hiesigen Musikschaffens, das (nicht nur) Hiesiges in den Schatten stellt.”
(Kronen Zeitung)

„… hat „ducks and diners” internationales Format und reiht sich auch ganz selbstverständlich dort ein. Ein vielschichtiges Werk, das man in keine Schublade stecken kann.”
(Kleine Zeitung)

„Schon Cover und Booklet sagen einiges: The Base aus Graz sind Profis. Ihre erste Produktion überrascht vor allem mit ruhigen Tönen … nennen wir das Ganze mal ‚Athmo-Rock’, Unterabteilung ‚schräg und emotional’, packen den vierten Song ‚breathe in my brain’ auf die nächste Selbstgebrannte und freuen uns auf das, was von dieser Band noch kommen mag.”
(Visions)

„Grazer Alternativtrio, das zwischen relativ straight angelegten Rocksongs, seltsam krachigen Funkeinschüben und irgendwie psychotischen Momenten agiert.”
(Empfehlung!, FALTER)

„… eine der derzeit hoffnungsvollsten österreichischen Bands … The Base überzeugten mit ihrem eigenständigen Indie-Rock, der wunderbar zerbrechliche Endzeitmelodien mit krachigen Tönen verbindet und sehr dynamisch und kraftvoll daherkommt … doch der Österreich weite Durchbruch ist den Grazern noch nicht gelungen, was ein schlechtes Licht auf die Musikbranche wirft. Denn The Base besitzen mehr Talent als viele, international bekannte Bands.”
(Tiroler Tageszeitung)

„The Base sind ein Paradebeispiel für ein innovatives Projekt. Jetzt haben sie eine neue 4-Track Maxi, die internationale Vergleiche auf gar keinen Fall zu scheuen braucht. Das Artwork mist genial und die Songs bestechen durch sehr guten Sound und sind, wie immer bei The Base, starke Kompositionen. Die Jungs haben sich selber die Latte damit sehr hoch gelegt. Was der Band jetzt noch fehlt ist ein Plattendeal, ein internationaler Manager, ein Video und ein ganzes Album voll solcher Songs – dann hätte Österreich eine international absolut erfolgreiche Band mehr.”
(X-Act)

„Jet crash kills. Das Grazer Trio bringt hier vier Stück vielschichtiges Gitarrengut heraus … State of the Art in bester Verarbeitung von einem Grüppchen Aufrechter, mit ein bisschen Neigung zu epischer Breite in Wort und Musik.”
(Skug)

„Es gibt immer wieder Leute, die meinen, dass in Österreich schon lange keine international erfolgsverdächtige Band aufgetaucht sei. Nun, diese Leute haben sicher noch nichts von The Base gehört, denn was diese Truppe aus der Steiermark vom Stapel lässt, ist wahrlich ein Ohrenschmaus … ich begnüge mich einfach mit der Feststellung, dass die Jungs ob ihres hohen Maßes an Eigenständigkeit und ihrer enorm hohen Musikalität einfach aber treffsicher als ‚saugut und grenzgenial’ eingestuft werden.”
(X-Act)

Radio
FM4 | Ö1 | Soundportal (mit „Patty was a Girl” Platz 2 in den Charts)

Diskografie
Jet Crash Kills (EP/EMV/1996)
The End of the 20th Century Depression (EP/1997)
Ducks and Diners (LP/SBF/1999)
Toasted@TiB (Live LP/2002)
Sunday Morning Rituals (LP/2003)
Things to remember/ways to forget (LP/Ixthtuluh/2006)

15 For The Jukebox (LP/monkey./Hoanzl, AUT/Broken Silence, GER/CH/2008)


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